Journal · 20. Januar 2026
Newsletter-Frequenz: Wann Marken ihre Leser verlieren
Mehr Sendungen bedeuten nicht mehr Aufmerksamkeit. Eine Einordnung anhand typischer Muster aus der Marketingkommunikation.
Viele Marken erhöhen die Newsletter-Frequenz, sobald die Öffnungsraten sinken. Das Gegenteil wäre oft sinnvoller: Inhalt und Anlass schärfen, statt den Kalender zu füllen.
Leser tolerieren häufige Sendungen, wenn der Nutzen klar ist – etwa Lieferstatus, Eventtermine oder knappe Branchenupdates. Reine Image-Mails ohne Anlass erzeugen dagegen Abmeldungen.
Ein praktikabler Test: drei Ausgaben mit festem Format und klarer Rubrikstruktur. Danach die Abmelderate und die Antworten vergleichen – nicht nur die Öffnungen.
Im Bulletin selbst halten wir eine ruhige Frequenz: lieber eine durchgearbeitete Ausgabe als drei dünne. Dieselbe Haltung empfehlen wir Marken, die ihre Leser langfristig halten wollen.