Journal · 20. Januar 2026

Newsletter-Frequenz: Wann Marken ihre Leser verlieren

Mehr Sendungen bedeuten nicht mehr Aufmerksamkeit. Eine Einordnung anhand typischer Muster aus der Marketingkommunikation.

Von Jonas Merker · E-Mail, Kundenbindung

Person liest Newsletter auf einem Laptop

Viele Marken erhöhen die Newsletter-Frequenz, sobald die Öffnungsraten sinken. Das Gegenteil wäre oft sinnvoller: Inhalt und Anlass schärfen, statt den Kalender zu füllen.

Leser tolerieren häufige Sendungen, wenn der Nutzen klar ist – etwa Lieferstatus, Eventtermine oder knappe Branchenupdates. Reine Image-Mails ohne Anlass erzeugen dagegen Abmeldungen.

Ein praktikabler Test: drei Ausgaben mit festem Format und klarer Rubrikstruktur. Danach die Abmelderate und die Antworten vergleichen – nicht nur die Öffnungen.

Im Bulletin selbst halten wir eine ruhige Frequenz: lieber eine durchgearbeitete Ausgabe als drei dünne. Dieselbe Haltung empfehlen wir Marken, die ihre Leser langfristig halten wollen.


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