Journal · 18. März 2026

Fünf Briefingfehler, die Agenturpitchs teurer machen

Unklare Ziele, fehlende Budgetrahmen und zu viele Stakeholder ohne Priorität – so verlieren Pitchs Zeit und Substanz.

Von Mara Stein · Agentur, Briefing

Agenturmeeting mit Briefingunterlagen auf dem Tisch

Ein Pitch scheitert selten am Talent der Agentur allein. Häufig liegt der Bruch schon im Briefing: Ziele werden als Wunschlisten formuliert, der Budgetrahmen fehlt, und jeder Stakeholder bringt eine eigene Definition von Erfolg mit.

Der erste Fehler: kein klarer Entscheidungsanlass. Soll die Agentur Awareness steigern, Abverkauf stützen oder eine Repositionierung vorbereiten? Ohne diese Unterscheidung entstehen Konzepte, die alles andeuten und nichts entscheiden.

Zweitens: fehlende Wettbewerbsbeispiele. Teams, die nicht sagen, was sie bewusst vermeiden wollen, erhalten Vorschläge, die sie später als „zu ähnlich“ verwerfen.

Drittens: zu viele parallele Ansprechpartner. Ein Pitch braucht eine benannte Entscheidungsperson und einen festen Feedbacktermin.

Wer diese Punkte vor dem Pitch klärt, spart Nachfragen, Nacharbeiten und Frust auf beiden Seiten. Genau solche Praxisfragen begleiten wir in unseren Branchenbriefings.


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